Warum werden viele Chinesen in der Schweiz bestohlen?

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Warum werden viele Chinesen in der Schweiz bestohlen?
 
Eine Reise in die Schweiz fasziniert noch immer viele Chinesen. Jedoch erregen zahlreiche Diebstähle die Besorgnis der Besucher. Wieso passiert das eigentlich so oft?
Mit schönen Landschaften und mildem Klima zieht die Schweiz jährlich zahlreiche Touristen aus aller Welt an - natürlich auch Reisende aus China. Einer Statistik des Schweizer Fremdenverkehrsamts zufolge sind 2008 über 200.000 Festlandchinesen in das Land gereist. Jedoch wird immer häufiger gemeldet, dass Touristen aus der Volksrepublik bei einer Schweizreise bestohlen werden. "Viele Chinesen halten das Land einfach für ein sicheres Paradies. Sie passen deswegen während der Reise nicht genug auf ihr Eigentum auf," erklärte eine Angestellte bei der chinesischen Botschaft in der Schweiz.
Doch das ist nicht der einzige Grund, weshalb immer mehr chinesischen Touristen in ein Schlamassel geraten. Die meisten Chinesen, die sich eine Reise in der Schweiz leisten können, gehören zur gehobenen Mittelschicht. Knapp hinter den Besuchern aus den Golfstaaten geben diese Chinesen durchschnittlich 500 Franken pro Tag aus, fast drei Mal soviel wie deutsche Besucher, teilte das Schweizer Tourismusamt mit. Was die Diebe außerdem anzieht ist, dass die chinesischen Reisenden sehr gerne einkaufen gehen und viel Bargeld bei sich haben. Sie hätten nämlich den "Auftrag", in Europa Markenprodukte für sich selbst und auch für ihre Verwandte sowie Freunden preiswerter zu kaufen, sagte ein Mitarbeiter des Amts in einem Interview.

Anders als Touristen aus Taiwan und Hong Kong bevorzugen die Reisenden vom Festland Chinas auch günstige Unternachtungsmöglichkeiten, um mehr Geld für die Luxuswaren zu sparen. "Sie legen keinen großen Wert auf ihre Pension," bestätigte René Klopfer, der Präsident Hotelierverein von der Stadt Interlaken: "In den Touristenorten, wo es wenige, billige Hotels gibt, sind auch weniger Touristen vom Festland Chinas." Diese Vorliebe spart den Touristen zwar viel Geld, begünstigt aber auch die Diebstähle. Denn Hotels, die billige Hotelzimmer anbieten, mangelt normalerweise an guten Sicherheitsanlagen. Wenn auch ein Tresor im Hotel zur Verfügung steht, haben die chinesischen Touristen dafür oft kein Geld übrig. Sie bewahren ihre Wertsachen eher in ihrem eigenen Hotelzimmer auf.
Im vergangenen April ist eine chinesische Frau mit dem Nachnamen Zhang zum Besuch ihrer Tochter in die Schweiz gereist und übernachtete in einem kleinen Hotel. Erst nach einem Abendspazierung hatte sie gemerkt, dass ihre zwei Laptops und ihre Kamera gestohlen worden waren. So etwas ist bei chinesischen Reisenden kein Einzelfall. Einer Reportage des chinesischen Wochenmagazin QNCK zufolge wurde einem Tourist in einem Schweizer Hotel Waren im Wert von rund 500.000 Yuan gestohlen.
Zu den Diebstählen erklärten jedoch die schweizerischen Medien, dass die überwältigende Mehrheit der Straftaten nicht von einheimischen Schweizern, sondern von ausländischen Flüchtlingen verübt werde. Nach der Ausländer-Politik hat die Schweiz vielen Leuten Asyl gewährt, die dem Land laut schweizerischen Medien auch soziale Probleme gebracht haben.

Artikel Auswahl von Internet.  Redakteur: www.kaisertour.cn

 

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