Xinjiang: Lokale Einwohner profitieren von Entwicklung des Tourismus Exklusiv

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Xinjiang: Lokale Einwohner profitieren von Entwicklung des Tourismus Exklusiv

 
Statt Viehzucht betreiben nun viele Kasachen beim Tianshan-Berg in Xinjiang kleine Jurten, in denen Touristen übernachten können. Das verbessert nicht nur das Lebensniveau der lokalen Einwohner, sondern ist auch gut für die Umwelt.
Habik war vor zehn Jahren ein Züchter.
Vor zehn Jahren züchtete Habik noch Kühe und Schafe am Fuß des Tianshan-Bergs (Himmelsbergs) in Xinjiang. Heute ist der 37-jährige Kasache Vater von zwei Jungen und Besitzer von zwei Jurten in einem touristischen Gebiet. Für das Geschäft hat er zusätzlich zwei Autos im Wert von jeweils mehr als 50.000 Yuan angeschafft.
Mutiger Schritt. Gegenüber China.org.cn sagte er, er sei wegen seines Alters besorgt gewesen, als er die Viehzucht aufgab und mit seinem neuen Geschäft beginnen wollte. Doch wagte er endlich diesen Schritt. 2006 investierte Habik 60.000 Yuan in den Bau seiner zwei 50 Quadratmeter großen Jurten. Bevor er einzog, hatte die lokale Regierung die Zelte bereits ausgestattet, einschließlich Wasser- und Stromversorgung.

Habiks Zelte befinden sich etwa 100 Meter von der neuen renovierten Straße entfernt, die direkt zum Eingang der Urlaubszone beim Tianchi-See (Himmelssee) führt. In den zwei Jurten können bis zu 20 Touristen übernachten. Die Jurte kostet für einen Tag in der Regel insgesamt 1200 bis 1300 Yuan. Zu dem bietet Habik noch andere Dienste, wie Essen, Getränke und kasachische Musik- und Tanzaufführung, was 100 Yuan kostet.
Mehr Einkommen. “Im ersten Jahr (2006) ist es mir ziemlich schwer gefallen,” teilte Habik mit, „ich wusste überhaupt nicht, wie ich die Zelten managen kann. Aber allmählich habe ich Erfahrungen gesammelt. Im vorletzten Jahr betrug mein Einkommen 50.000 Yuan, und ich bin sicher, dieses Jahr wird ein Jahr der guten Ernte,“ erklärte er lächelnd. Als er noch ein Züchter war, hat er jedes Jahr nur etwa 20.000 Yuan verdient.
In dieser Urlaubszone gibt es derzeit über 90 Haushalte, von denen jeder zwei Jurten bewirtschaftet. Alle Familien sind vom Tianshan hierher gezogen. Allein im Jahre 2005 hat die lokale Regierung mehr als 600 Millionen Yuan für den Umzug der über 10.000 lokalen Bauern und Züchter ausgegeben. Das Projekt zielte nach offiziellen Angaben darauf ab, die Umwelt des Bergs zu schützen.

 
Aus Fehlern lernen.
"Die Ökologie in Xinjiang ist sehr empfindlich," sagte Inam Nasirdin, Leiter des Tourismusamts des Autonomen Gebiets, im Interview, "Es dauert Jahrzehnte oder sogar ein Jahrhundert lang, die Umwelt wieder herzustellen. Das Entwicklungsmodell auf Kosten der Zerstörung des Ökosystems darf man keinen Fall wiederholen," so Inam Nasirdin weiter.

Der Tianchi-See
Natur retten. Auf Grund der übermäßigen Tierzucht und der Entwicklung des Fremdenverkehrs wurde die Natur rund um den Tianshan-Berg, insbesondere das Gebiet um dem Tianchi-See, schwer beschädigt. Die lokale Regierung sah sich gezwungen, dieser Tatsache zu begegnen. Deshalb wird nun zum Beispiel Ackerfläche in Weideland zurückzuverwandelt und die Viehzucht kontrolliert.
Doch dafür haben die lokalen kasachischen Züchter zuerst kaum Verständnis aufgebracht. Bei Amantay, dem stellverstretenden Direktor des Komitees für Verwaltung des Tianchi-Sees beschwerten sich viele Einwohner: "Wir sind Viehzüchter und leben seit Generationen vom Weideland hier. Wenn wir dieses Gebiet verlassen, was können wir sonst noch machen? "fragten die Züchter den Vizedirektor. "Du bist selber auch ein Kasache, warum berücksichtigst du das Interesse von uns überhaupt nicht?" warfen sie Amantay vor. Aber heute loben die meisten den Direktor beim Tianchi-See, statt ihn zu kritisieren. "Amantay ist ein gutherziger Beamter und ein kluger Mann. Und ohne ihn könnten wir heute nicht so viel Geld machen," sagte ein kasachischer Jurtenbesitzer.
Kuhfladen. "Jetzt sehen sie sich mal die schöne Landschaft hier an," sagte Inam Nasirdin gegenüber China.org.cn am Tianshan-Berg, "können Sie glauben, dass es vor ein paar Jahren ein Gebiet war, wo man überall Kuhfladen sah und das übel roch?" fragte der Leiter des Tourismusamts. Gerade als er uns von der Geschichte erzählte, sahen wir ein Ehepaar, das sich vor dem See fotografieren ließ und bemerkten nicht, dass wir in einen Kuhfladen getreten waren.

Artikel Auswahl von Internet.  Redakteur: www.kaisertour.cn

 

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