Himmelstempel

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Himmelstempel
Im südöstlichen Teil Beijings steht der Himmelstempel. diese Anlage gehört mit einer Fläche von 273 Hektar zu den größten Parks der Stadt. Aus der Vogelperspektive betrachtet, lässt sich der Park in einen nördlichen und einen südlichen Abschnitt unterteilen. Der nördliche, halbkreisförmige, entspricht der alt chinesischen Vorstellung eines runden Himmelgewölbes. Der südliche, quadratische symbolisiert die Erde. Drei bedeutende Bauwerke sind hier zu betrachten: angelegt auf einer Nord-Süd-Achse befindet sich im Norden die Qinian Dian, Halle des Erntegebets,südlich davon die Huangqiongyu, Halle des erhabenen Himmels, und im Süden der Huanqiu Tan, Altar des Himmelrunds. Jedes Jahr begab sich der Kaiser zur Zeit der Wintersonnenwende hierher, um in seiner Eigenschaft als Himmelssohn den Himmel um eine gute Ernte zu bitten und ihm Opfer darzubringen. An dieser Tradition wurde bis zum Sturz der Dynastie im Jahre 1911 festgehalten. Zuletzt war es Yuan Shikai, der hier im Jahre 1913 eine Zeremonie  abhielt.

Man betritt die Anlage durch das Xitian Men, das westliche Himmelstor . ein langer Zypressenhain führt ostwärts zur Qinian Dian, Halle des Erntegebets . Sie wurde bereits im Jahre 1420 erbautund, nachdem sie 1889 infolge eines Blitzschlags vollkommen niedergebrannt war, nach alten Plänen bald wieder aufgebaut. Sie steht auf einer dreistufigenrunden Steinterrasse. Jede Stufe ist umgeben von weissen Marmorbalustraden, die Halle selbst ist ein Meisterwerk chinesischer architektur. Sie ist 38 m hoch, misst im durchmesser 30 m und wurde vollkommen aus Holz und ohne einen einzige Nagel errichtet. Das dreistufige Spitzdach aus 50 000 blauglasierten Ziegeln mit einer goldenen Spitze, besitzt weder Sparren noch Balken. Es ruht auf 28 Holzsäulen.Die mittleren vier, die Drachenbrunnensäulen, sind 19,2 m hoch.Es bedarf der arme dreier Menschen, um eine von ihnen zu umfassen. diese vier Säulen repräsentieren die vier Jahreszeiten. Sie sind umgeben von zwei Säulenringen. Der innere besteht aus 12 Säulen, die die 12 Monate eines Jahres symbolisieren. Der äussere hat ebenfalls zwölf, die nach altchinesischer Rechnung die zwölf Zeiteinheiten eines Tages darstellen. Alle 28 wurden aus Baumstämmen gefertig, die eigens aus der südwestlichen Provinz Yunnan über tausende von Kilometern herbeigeschafft vor den waren. Die prachtvolle Bemalung des Deckengewölbes ist beispielhaft für chinesische Farbkombination. Die Wände der Halle bestehen aus Hölzernen Gittertüren. Im Zentrum des Fussbodens liegt eine Marmorplatte. Der  Drachen- und Phönizstein, Longfeng shi, dessen Maserung die kaiserlichen symbole darstellen. In dieser Halle bat der Kaiser den Himmel um gute Ernten.

Ein Erhöht angelegter Weg führt nach Süden zur Huangqiongyu, Halle des erhabenen Himmels . Sie wurde 1530 erbaut, 1752 restauriert und besitzt ebenfalls ein kegelförmiges, blausziegeldach mit einer goldenen spitze. Innen ist sie prächtig ausgemalt. In dieser Halle waren das ganze Jahr hindurch die Tafeln untergebracht, die man während der Zeremniebenötigte und die man nur anlässlich einer solchen heraushote.
Interessant ist die sie umgebende Ziegelmauer, Huiyin bi, die Echomauer . Steht man mit dem Gesicht zur Wand und spricht mit einem Partner, kann dieser an dem gegenüberliegenden Teil der Echowand jedes Wort verstehen. Eine weitere besonderheit sind die Sanyin shi, drei echosteine, die vor den stufen der Halle liegen. steht man auf dem dritten ein dreifaches Echo. Das Geheimnis dieses Phänomens ist der unterschiedliche Plattenabstand zur Mauer.

Im Süden der Tempelanlage liegt der Huanqiu Tan, altar des Himmelrunds , eine dreistufige steinterrasse, die von Zwei Mauern umgeben wird, einer runden inneren und einer quadratischen Äusseren. Die Struktur des altars basiert auf der Zahl “9”. Da man früher die ungeraden Zahlen als himmlische Zahlen ansah und die “9” die wichtigste von allen war, wurde der Altar aus 9 und einem Vielfachen von 9 Steinplattenkonstruiert. Auf der oberen Stufe besteht der innere von 9 ringen aus 9 Steinen, der zweite Ring aus 18, der dritte aus 27 usw. auf der mittleren Stufe setzt sich die Reihenfolgefort. Der 27. und letzte Ring der unteren Stufeschliesslich zählt 243 Steine. Wenn man genau in der Mitte der oberen Stufe steht und mit normaler Stimme spricht, vernimmt man die eigene Stimme wesentlich lauter als die umstehenden Personen, was auf den schall zurückzuführen ist, der von den Balustraden und der runden Maür ins Zentrum der oberen Stufe zurückhallt.

Der Kaiser opferte hier dem Himmel und bat um eine gute Ernte. Wie die Halle des erhabenen Himmels wurde auch der Altar 1530 gebaut und 1749 unter dem Qianlong-Kaiser erneürt. Es muss ein grosses Ereignis gewesen sein, wenn sich der Kaiser mit einem gefolge von ungefähr 1000 Personen vom Kaiserpalast hierher begab.

Redakteur: www.kaisertour.cn

 

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