Lamatempel A

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Lamatempel A
Der Yonghe Gong, einer der besterhaltenen Tempel Beijings, gehört zu den wichtigsten Attraktionen der Stadt. Es handelte sich bei dieser Anlage ursprünglich um einen Palast aus dem Jahre 1694, in dem der Sohn und Thronfolger des Kangxi-Kaisers wohnte. Nachdem dieser 1723 die Nachfolge als Yongzheng-Kaiser angetreten hatte, wurde der Palast nach altem Brauch, dem zufolge der frühere Wohnsitz eines Thronfolgers nur noch als Tempel genutzt werden durfte, in eine Kloster- und Tempelanlage umgestaltet; das heisst, nur eine Hälfte ging in die Hände tibetischer Lamamönche über, die andere Hälfte, die dem Kaiser weiterhin als Palast diente, brannte im Jahre1725 vollkommen nieder, so dass nur der Tempel übrig blieb und nun die gesamte Anlage Yonghe Gong genannt wurde. Bis zum heutigen Tag blieb der auf einer Nord-Süd-Achse errichtete Lamatempel erhalten. Die Zeit der Kulturrewolution hatte er dank der Bemühungen Zhou Enlais unbeschadet überstanden. Die gesamte Ausstattung blieb vollkommen erhalten. Er beherbergt noch immer eine kleine Gruppe von Lamamönchen, junge und alte, die die Anlage auch verwalten, Man betritt den Tempel durch das Südtor und erreicht nach einem Weg durch den Garten den ersten Hof, in dem sich ein Trommel- und ein Glockenturm, sowie zwei Stelenpavillons befinden.

Richtung Norden folgt gleich die erste der fünf wichtigen Hallen: die Tianwang Dian, Halle der Himmelskönige. Im Zentrum der Halle ist eine Maitreya-Statü aufgestellt, der Buddha der Zukunft, umgeben von den vier Himmelskönigen, die alle symbolische Gegenstände in den Händenhalten: der Osthimmelkönig eine Pipa (ein Musikinstrument), der Südhimmelkönig ein Schwert, der Westhimmelkönig eine Schlange und der Nordhimmelkönig einen Schirm. Im hinteren Teil steht eine Weituo-Statü. Weituo hält eine Eisenstange in der Hand, denn er ist der Beschützer des heiligen Buddha. Wenn man die Tianwang Dian verlässt, sieht man einen Bronzedreifuss aus dem Jahre 1757. Er ist mit zwei Drachen dekoriert, die mit einer Perle spielen. In der Mitte des Hofes befindet sich der Pavillon Yubi Ting, der eine Stele aus dem Jahre 1792 mit einer vier Sprachen Inschrift (han-chinesisch, mandschurisch, tibetisch, mongolisch) über die Geschichte des Lamaismus enthält. In der Nähe steht eine in Bronze gegossene Darstellung des Paradiesberges Xumi Shan, Sumeru. Der untere Teil zeigt das Meer, am Abhang wohnen die vier Himmelsgötter und oben steht der Palast des Sakuamuni.

Anschliessend erblickt man die Haupthalle der Tempelanlage, die Yonghe Gong Dian. Drei Buddha-Skulpturen sind dort zu sehen: in der Mitte Sakuamuni, der Buddha der Gegenwart, westlich von ihm der Buddha der Vergangenheit, östlich von ihm Maitreya, der Buddha der Zukunft, Nachfolger Sakyamunis. An der Ost-und Westwand stehen achtzehn Luohan-Figuren, in der Nordostecke der Hallebefindet sich Dizang, Ksitigarbha, der den heiligen Schrifen zufolge die Menschen von den Höllenqualen erlöst. In der Nordwestecke befindet sich eine Maitreya-Darstellung. Das Westseitenbild stellt Guanyin dar, der Bodhisattva der Barmherzigkeit, avalokiteshvara, in weiblicher Gestalt mit “tausend Armen und tausend augen”, die die geistigen Kräfte symbolisieren. In der östlichen und westlichen Nebenhalle der Yonghe Gong-Halle wurden die buddhistischen und lamaistischen Klassiker studiert.

Redakteur: www.kaisertour.cn

 

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