Sommerpalast C

E-mail Print PDF

Sommerpalast C
Hat man die Hälfte des Wandelganges hinter sich, gelangt man an ein Schmucktor, Pailou,, direkt am Seeufer. Hier beginnt der Aufstieg zum Wanshou Shan, Berg der Langlebigkeit. Der Qianlong-Kaiser hatte diesen Namen 1750 anlässlichdes 60. Geburtstages seiner Mutter gewählt.

Zwischen dem Pailou und dem Paiyun Men-Tor stehen Koniferen und zwölf bizarre Steine aus dem Taihu, einem See bei Wuxi. Sie stellen die Tiere des Zwölfjahreszyklus dar.

Das Paiyun Men- Tor wird von zwei Bronzelöwen bewacht. Hinter demTor sind auf der Ostseite die Halle Yuhua Dian, auf der Westseite die Halle Yunjin Dian zu sehen. Durch das zweite Tor gelagt man zur Paiyun Dian, Halle zur Zerstreuung der Volken. Die Hallen Fanghui Dian und Zixiao Dian stehen zu beiden Seiten. Die Paiyun Dian ist auf einer von Marmorbalustraden verzierten Terrasse errichtet und über Treppen von drei Seiten her zu erreichen. Die Kaiserinwitwe nahm in dieser Halle die Gratulationen der Beamten anlässlich ihrer Geburtstage entgegen. Ein Portrait zeigt sie im Alter von 69 Jahren. Es wurde von dem holländischen Künstler Hubert Voss im Jahre 1903 in Öl gemalt.

Zwei symmetrische Korridore führen von den Seiten der Halle aus bergauf zur Dehui Dian, Halle des Tugendhaften Lichts. Von dort aus gehen steile Steintreppen hinauf zum Foxiang Ge, Pavillon zum Duft des Buddha. Dies egewaltige Annlage 11 gehört zu den archtektonisch hervorragendsten Bauwerken der Residenz. Auf einem riesigen Steinfundament ruht ein 41 m hoher achteckiger Pavillon. Er wird im Innern gestuützt von vier Säulen aussogenanntem Eisenholz.

Von der Terrasse hat man einen herrlichen Blick auf die gesamte Parkanlage. In den Gebäuden östlich des Berges wohnte früher kaiserlich Verwandtschaft. Heute sind dort Gästehäuser untergebracht. Östlich vom Foxiang Ge steht die Zhuanlun Zang; “Depot für klassische buddhistische Schriften”. In der Mitte dieser Anlage erhebt sich auf einer Terrasse eine Steinstele mit einer Inschrift des Qianlong Kaisers: Wanshou Shan, Kunming Hu (Berg der Langlebigkeit, Kunming-See); auf der rückseite steht ein Bericht über das Anlegen des Kunming-Sees. Zu beiden Seiten der Stele befindet sich jeweils ein Pavillon. In jedem steht eine achteckige Holzpagode, Nachbildungen zweier Pagoden im Fayun-Tempel in Hangzhou. Westlich vom Foxiang Ge befindet sich der Baoyun Ge, Pavillon der kostbaren wolken, vollkommen aus Bronze gebaut, auch Tongting, Bronzepavillon, genannt. Auf seiner Südseite sind die Namen der an seinem Bau beteiligten Handwerker eingeritzt. Nördlich vom Foxiang Ge steht auf dem Gipfel des Berges der Langlebigkeit das rechteckige Bauwerk Zhihuihai, Meer der Weisheit. Es ist mit gelben und grünen Keramikziegeln verziert, in deren Nischen  Buddha-Figurensitzen. Vielen Figuren hat man während der Plünderungen des letzten Jahrhunderts die Köpfe abgeschlagen. Im Innerren des Gebäudes befindet sich eine vergoldete sitzende Buddha Statue.

Wer nicht gleich den Wansbou Shan hinaufsteigt, sondern erst den Wandelgang weiter in Richtung Westen geht, kommt kurz vor dem Ende des Korridors an dem Tingli Guan vorbei, einer Anlage, in der sich jetzt das Restaurant “Höre die Pirole” befindet. Früher sah die kaiserliche Familie hier Opern oder lauschte dem Gesang der Pirole. Im Hof ist noch eine zweistöckige Bühne zu sehen, auf deren unterer Etage nun Tische und Stühle eines Gartenrestaurants aufgestellt wurden. Auf der Speisekarte stehen Gerichte der kaiserlichen Küche. Besonders zu empfehlen sind hier die Fischgerichte. Wer Appetit hat, kann sich ein Fischdiner mit vielen Gängen zusammenstellen lassen. Alle Fische kommen aus dem Kunming-See. Aus einem Karpfenteich kann sich der Gast selbst einen fisch aussuchen, der dann sofort zubereitet wird. Eine weitere Attraktion ist die Möglichkeit, sich in alten kaiserlichen Gewändern photogrraphieren zu lasssen. Nördlich des Restaurants Tingli Guan befinder sich der Huazhongyou, ein achteckiger Pavillon, von dessen Obergeschoss man einen sehr schönen ausblick hat.

Am westlichen Ende des Wandelganges liegt das 36 m lange Shifang, Marmorschiff. Die Basis ist aus Marmor, die aufbauten aus Holz. Unter dem Qianlong-Kaiser war die Marmorbasis als Schiffsanlegestelle errichtet und mit einem Holzaufbau versehen vor den. Cixi ließ eine weitere Holzetage bauen und zwei Steinräder zu beiden Seiten anbringen. So wurde das nun entstandene Schiff ein ironischer Hinweis auf die eigentliche Bestimmung des Geldes, denn Cixi hatte mit den Geldern, die für den so dringenden Bau der chinesischen Flotte gebraucht wurden, die Renovierung ihrer Privatresidenz finanziert.

Redakteur: www.kaisertour.cn

 

Hallo, Guten Tag

Tour mit Wohnmobil in China

tours bus Self-driven

Xingang curise - Beijing transfer

xingang

Sondere Flüge

flight

Beijing Tours

china great wall

Sonderangebote Tours

Trip